Fortbildungsangebote

 

Traumapädagogik in der Kita
Kinder stärken und sicher begleiten.

Inhalt:
Immer mehr Kinder tragen unsichtbare Lasten und belastende Erfahrungen, die ihr Verhalten, ihre Entwicklung und ihr soziales Miteinander prägen. Im Kita Alltag führt das oft zu einer massiven Überforderung bei den betroffenen Kindern, den Kindern in der Kita Gruppe und bei pädagogischen Fachkräften. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer*innen praxisnahes Wissen über traumapädagogische Ansätze, um Kinder im Alltag sicher und einfühlsam begleiten zu können.

Neben den Grundlagen der Traumapädagogik, Erklärungsmodellen zu den Fragen: „Was ist ein Trauma und wie zeigt es sich bei Kindern?“, stehen Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit traumatisierten Kindern, Stabilisierungstechniken und das Schaffen von Schutzräumen, sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und interdisziplinären Hilfesystemen im Mittelpunkt.

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen aus Kindertageseinrichtungen, sowie alle Interessierte

Datum:   30. – 31.01.2026

 Referentin: 
Elke Sauer

Traumafachberaterin & Traumapädagogin (DeGPT / BAG-TP), Systemische Supervisorin (SG),
Personal- & Organisationsentwicklerin (WBB / Tübingen), integrale Entspannungstrainerin (NIK),
Diplom Religion – Pädagogin. Co-Gründerin und Mitgesellschafterin von Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik in Ihlow / Ostfriesland

Unterkunft und Verpflegung bitte unter gastbelegung@potshausen.de anmelden!

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Traumapädagogisch diagnostisches Verstehen
Von der Kunst, innere Logiken zu erkennen

 

Inhalt:
Traumapädagogisch-diagnostisches Verstehen ist ein zentraler Baustein für die professionelle Begleitung von Menschen mit Traumaerfahrungen. Ziel ist es, ihr Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, auch wenn Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick irritieren oder herausfordernd erscheinen.  Sie als Ausdruck von inneren Erlebensmustern und Bewältigungsstrategien und großer innerer Not zu „lesen“, um dieses Verständnis im pädagogischen Alltag konkret anzuwenden. Das Seminar gibt den Teilnehmer*innen Impulse, diese Signale zu erkennen, einzuordnen, um hilfreiche pädagogische Antworten zu finden. Es vermittelt praxisnah die Bedeutung vom „diagnostischen Verstehen“ in der Traumapädagogik. Zeigt Beobachtungsinstrumente und Reflexionsmethoden, beleuchtet die Dynamik von Symptomen als Bewältigungsstrategien, Fallbeispiele und Übungen zur Fallanalyse Ressourcenorientierte Pädagogik: Wie wir Kinder stärken statt bewerten

Das Seminar verbindet Fachimpulse mit interaktiven Übungen, Fallarbeit und kollegialem Austausch. Eigene Fragestellungen aus dem Berufsalltag sind ausdrücklich willkommen.

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Arbeitsfeldern, sowie alle Interessierte

Datum:  13.-15.04.2026

 Referent: 
Jürgen Weihrauch
Traumazentrierter Fachberater &Traumapädagoge (DeGPT / BAG-TP), Systemischer Berater, Systemischer Supervisor (SG), Organisationsberater, Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII, Erzieher. Co-Gründer und Mitgesellschafter von Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik in Ihlow / Ostfriesland, Co-Autor von: „Traumapädagogisch diagnostisches Verstehen, Spurensuche und Fährtenlesen“ erschienen 20222 im Beltz Verlag.

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Wenn Kinder nicht wollen können
Traumatisierte Kinder in Schule und Unterricht

Inhalt:
Traumatische Belastungen können unter anderem zu einer Übersensibilisierung der Stressantwortsysteme und damit verbunden einer niedrigen Reiz- Reaktionsschwelle führen. Schüler*innen mit Traumaerfahrungen zeigen oft herausfordernde Verhaltensweisen, die den schulischen Alltag sehr belasten können. 

Im Seminar werden Erklärungsmodelle vermittelt, die schwer belastete Schüler daran hindern, zu lernen, aufzupassen und sich in die Klassengemeinschaft einzufügen.
Das Seminar zeigt auf der Grundlage neuester Erkenntnisse aus der Traumapädagogik,
dem Ansatz des „Trauma-Informed-Approach“ sowie psychotraumatologischem Grundwissen Wege auf, wie Lehrer*innen / pädagogische Mitarbeiter*innen im schulischen Alltag handlungsfähig bleiben können.
Aus welchen Gründen Kinder „nicht wollen können“, wie sie darin unterstützt werden können, zu lernen, sich zu konzentrieren und sich in die Klassengemeinschaft einzufügen. 

Zielgruppe:

Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Schulbegleiter*innen und alle Interessierte.

Datum:   15 – 16.08.2026

Referent: 
Dr. Carl Hehmsoth

Heil- und Sonderpädagoge. Arbeitsschwerpunkte:
Inklusion, Vorbereitung von Pädagoginnen und Pädagogen auf ihren Umgang mit traumatisierten Kindern in der Schule.
Seine Dissertation an der Universität Oldenburg (2017) befasste sich mit der Frage, über welche psychotraumatologischen Kenntnisse,
die in Grundschulen Unterrichtenden verfügen und wie sie auf der Grundlage diese Wissens mit traumatisierten Kindern arbeiten.
Autor des Buches: „Wenn Kinder nicht wollen können“ Traumatisierte Kinder in Schule und Unterricht, (2024) UTB Verlag, Referent für Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik

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Aus der Erstarrung in die Bewegung
Traumasensibles Theaterspiel


Inhalt:

Traumasensible Theaterarbeit spricht Körper, Geist und Seele von Menschen mit Traumaerfahrungen an. Sie trägt zur Förderung von Selbstermächtigung und Erkenntnisprozessen bei, unterstützt die Förderung von Selbstregulationsstrategien und festigt Ressourcen zur Stärkung und Bewältigung.

Durch ihren unmittelbaren Einfluss auf das Nervensystem, fördert sie Regenerationsprozesse und bietet Strategien für den Umgang mit Übertragungs- und Reinszenierungsdynamiken.

Das Seminar bietet einen geschützten Erfahrungsraum um:

  • kreative Methoden der Psychoedukation und Traumapädagogik kennenzulernen.
  • für den Moment aus dem Alltag auszusteigen und mit viel Freude und Neugier Theater zu spielen
  • künstlerische Tun als eine Haltung zu erfahren, die die eigene pädagogische Arbeit erweitert.
  • die eigenen Ressourcen zu stärken und Regenerationsprozesse anzustoßen.
  • mir und anderen zuzuhören, mich und andere wahrzunehmen, urteilsfrei zu betrachten und auf Augenhöhe gemeinsam zu gestalten.
  • den Zauber der Selbstwirksamkeit zu spüren.
  • Es sind keine Vorkenntnisse im Theaterspielen nötig.

 Zielgruppe:  Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Arbeitsfeldern, sowie alle Interessierte

Datum:  21.08. – 22.08.2026

 Referentinnen: 

Denise Dröge, Dipl Theater- und Tanzpädagogin, Traumapädagogin/ Traumafachberaterin (DeGPT), Systemische Beraterin (DGSF)

Claudia Frank, Ethnologin (M.A.), Psychologin (B.Sc.), Traumapädagogin/ Traumafachberaterin (DeGPT)

Mirjam Sarrazin, Dipl Pädagogin, Traumapädagogin, Traumafachberaterin (DeGPT)

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Transgenerationale Traumaweitergabe

Chancen und Möglichkeiten, den Teufelskreis unbewältigter Traumata i zu begegnen.

Inhalt:
In ihrem Arbeitsalltag können Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern mit der Traumaweitergabe von Generation zu Generation konfrontiert werden. Vielfältige Auswirkungen der Belastungen, die das Leben der betroffenen Familien prägen führen dazu, dass Familiensysteme belastet sind und Entwicklungschancen von Kindern trotz Hilfen zur Erziehung bzw. stationärer Unterbringung beeinträchtigt werden können. Die Fachkräfte werden mit Widerstand gegen Veränderungen, Geheimnissen und dissoziativen Prozessen konfrontiert und laufen Gefahr, sich in der Dynamik zu verstricken. 

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, das Phänomen der Traumaweitergabe und die Chancen und Möglichkeiten zu erörtern, den Teufelskreis unbewältigter Traumata im Arbeitskontext zu durchbrechen. 

Das Ziel des Seminares ist, mehr Sicherheit in der Gestaltung von Unterstützung für die betroffenen Eltern und deren Kinder. Hinweise zur persönlichen Selbstfürsorge der Fachkräfte runden das Seminar ab.

Zielgruppe:  Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Arbeitsfeldern, sowie alle Interessierte

Datum:  24.– 26.08.2026

 Referentin: 
Magarete Udolf

Diplom-Psychologin, Fachberaterin für Psychotraumatologie.
Referentin für Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik.
Langjährige Berufserfahrung in Anti-Gewalt-Projekten und als Sozialpädagogin in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Gründungsmitglied des Fachverbandes Traumapädagogik.

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Komm‘ mir in die Quere, aber steh‘ mir nicht im Weg
Traumasensibilität in intensiven pädagogischen Hilfen


Inhalt:

Junge Menschen in intensiven pädagogischen Hilfen haben oft einen leidvollen, von vielen Abbrüchen gekennzeichneten Weg, hinter sich. Ihr Vertrauen in Pädagog*innen und Hilfsangebote ist tief erschüttert. Oftmals gehen sie nicht mehr davon aus, das pädagogische Fachkräfte und Unterstützungsangebote für sie lohnend und hilfreich sind. Pädagog*innen sind zudem mit der ganzen Palette problematischer und herausfordernder Verhaltensweisen konfrontiert, die Hilflosigkeit und Ohnmacht erzeugen können. Die besonderen Problemlagen stellen hohe Anforderungen an die physische und psychischer Stabilität.

Das Seminar will den Teilnehmer*innen Impulse auf der Grundlage traumasensibler perspektiven  geben, junge Menschen in intensivpädagogischen Hilfen durch schwierigste Phasen in Hilfeverläufen zu begleiten, ohne dass es zu erneuten Abbrüchen kommt.  

Ausgangspunkt ist die Fragen: Wie kann eine Kooperation mit jungen Menschen, die in Kreisläufen des Immer-wieder-Scheiterns gefangen scheinen, gelingen? Wie können Pädagog*innen die Hilfen insgesamt und die jungen Menschen halten und aushalten.

 Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen intensiven pädagogischen Hilfen, voll- und teilstationärer Jugendhilfe, sowie alle Interessierte

Datum: 23.– 25.09.2026

 Referent: 
Jürgen Weihrauch

Traumazentrierter Fachberater &Traumapädagoge (DeGPT / BAG-TP), Systemischer Berater,
Systemischer Supervisor (SG), Organisationsberater, Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII, Erzieher.
Co-Gründer und Mitgesellschafter von Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik in Ihlow / Ostfriesland, Co-Autor von: „Traumapädagogisch diagnostisches Verstehen, Spurensuche und Fährtenlesen“ erschienen 20222 im Beltz Verlag.

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Alles Trauma oder was!?
Grundlagen der Traumapädagogik

Inhalt:
Menschen mit traumatischen Erfahrungen zeigen oft Verhalten, das Irritieren, belasten oder missverstanden werden kann. Traumapädagogik bietet einen ressourcenorientierten Ansatz, um Betroffene achtsam, stabilisierend und bindungsfördernd zu begleiten. Traumapädagogische Konzepte. unterstützten Kinder, Jugendliche und Erwachsene, damit sie sich wieder sicher und stabil fühlen. Zu den wichtige Aufgaben der Traumapädagogik gehören: Verstehen und Erklären, Sicherheit schaffen, Gefühle ausdrücken, Stärken fördern, Gemeinschaft und Unterstützung fördern. Das Seminar bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, grundlegende Kenntnisse der 

Traumapädagogik kennenzulernen. Auf der Grundlage neuester Erkenntnisse aus der Traumapädagogik, psychotraumatologischem Grundwissen und traumapädagogischer Haltungen, bekommen die Teilnehmer*innen Impulse zur Umsetzung in den 

pädagogischen Alltag, um „Verbündete“ zu sein, die Betroffenen Halt und Unterstützung bieten.

 Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Arbeitsfeldern, sowie alle Interessierte

Datum:

Modul 1: 26. – 28.10.2026

Modul 2: 24. – 26.11.2026

 Referent: 
Jürgen Weihrauch

Traumazentrierter Fachberater &Traumapädagoge (DeGPT / BAG-TP), Systemischer Berater, Systemischer Supervisor (SG), Organisationsberater, Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII, Erzieher. Co-Gründer und Mitgesellschafter von Sturmfänger – Zentrum für Traumapädagogik in Ihlow / Ostfriesland, Co-Autor von: „Traumapädagogisch diagnostisches Verstehen, Spurensuche und Fährtenlesen“ erschienen 20222 im Beltz Verlag.

Unterkunft und Verpflegung bitte unter gastbelegung@potshausen.de anmelden!

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